Heute war ausschlafen angesagt, da wir nur einen Ausflug in den hinteren Teil des Parks machen wollten.
Aber um 7.30 Uhr war die Nacht zu Ende. Auf dem Dach war plötzlich Getrampel, er hörte sich an, als würde eine ganze Büffelherde über unser Dach galoppieren. Ein Blick nach draußen zeigte, es handelte sich um Meerkatzen. Wie so kleine Viecher einen solchen Heidenlärm veranstalten können
Offensichtlich waren sie angefüttert, denn einer der Kerle hatte eine ganze Semmel dabei
Auch bei uns wurde geprüft, ob es etwas essbares gibt
Aber wir staubten die Bande mit dem Besen von der Terrasse, zum Glück waren sie schreckhaft und ließen sich vertreiben
Wir frühstückten in Ruhe und dann brachen wir auf. Hier waren wir bereits 1996 und 1998, damals konnte man noch nicht im Park übernachten. Der hintere Teil war auch noch nicht so weit erschlossen wie heute.
Wir wussten von damals, dass wir einmal das Wasser durchqueren müssten. Das war damals mit dem kleinen Toyota Corolla ein richtiges Abenteuer
Es zeigte sich, dass wir das Wasser heute mehrmals queren mussten.
Hier war es direkt unheimlich, wenn man weder Anfang noch Ende sehen kann
Als erstes Wildlife sahen wir Dassies und Giraffen.
Eine weitere Wasserquerung
Unser erster Abstecher führte zum Moon Rock, wie passend der Name
Weiter ging es, die Landschaft erinnerte oftmals an den Joshua Tree Nationalpark
Swart Rante, warum der Ort so hieß konnte man deutlich erkennen
Als nächstes bogen wir auf die Straße zum Echo Corner ab. Das kann ich jedem empfehlen, eine tolle Strecke, leider nur ungenügend auf Bildern festgehalten.
Das Ende der Straße
Kurz vor Hollenbacht drehten wir um
Auf dem Rückweg bogen wir auf die Straße Richtung Oranjekom und Ararat ab.
Zuerst fuhren wir zu Oranjekom. Hier gab es eine riesige Aussichtsplattform.
Unter dieser Plattform ist übrigens eine Unterkunft, hier ist man nach Gateschluss ganz alleine. Aber die Unterkunft soll ziemlich heiß sein, daher haben wir sie nicht gewählt. Vor Ort sahen wir aber Lüftungsanlagen, vielleicht neu gebaut. Auf der Website steht davon noch nichts KLICK
Nächstes Ziel war Ararat, hier waren wir auch 1998 gewesen.
Heute
Damals
Nochmal ein paar Dassies, Giraffen und Wasserquerungen und wir waren zurück beim Visitorcenter.
Von hier startet der Weg zum Wasserfall.
Damals ging es noch wild über die Felsen, mittlerweile ist alles ausgebaut.
Wasser war nur spärlich vorhanden.
Vergleich 1996 und 1998
Ein Überbleibsel von früher
Die Terrasse sah noch aus wie damals, nur dass auch hier die unsäglichen gelben Plastikstühle Einzug gehalten haben
Eine Schautafel, die zeigt, wie das Wasser hier wüten kann
Nun war es aber genug, noch schnell im Shop Eis gekauft und zurück zu unserem Chalet. Aufgrund der Hitze packten wir unser Badezeug und gingen zum Pool hinter unserem Chalet.
Nach einer schönen Abfrischung verbrachten wir wieder den ganzen Nachmittag mit dem füttern der Vögel auf unserer Terrasse.
Dieser hier hatte nur einen Fuß, war aber genauso flink wie die anderen
Ein Fremdling unter all den Vögeln
Heute bekamen wir Nachbarn im Doppelchalet 52/53. Die beiden Gruppen trafen sich auf der Terrasse von Nr. 52 zum grillen, so hörten wir nichts davon. Die direkt angrenzende Nr. 55 blieb auch heute frei.
Wir grillten die restlichen Porkrasher Spieße und ließen danach den Abend wieder auf der Terrasse ausklingen.