Wir ließen uns Zeit, denn wir hatten keine allzu lange Strecke vor uns. Das zeitintensivste heute würde wohl der Grenzübertritt werden.
Noch schnell das selbstgedruckte ZA Zeichen auf das Heck geklebt, das ist Vorschrift bei der Einreise mit einem südafrikanischen Fahrzeug, genauso wie der Letter of Authorisation. Unterwegs stellten wir fest, dass wir das einzige südafrikanische Fahrzeug mit vorschriftsmäßigem Länderaufkleber waren.
Das Foto stammt vom Ende der Reise
Wir verließen den Park gegen 9.45 Uhr
Der Grenzübergang ist in Vioolsdrif
Typisch südafrikanischer Rastplatz
Ein paar Kilometer vor Springbok war eine Polizeisperre auf der Autobahn. Die machten Alkoholkontrollen bei allen Fahrern, auch Klaus durfte pusten. Er war natürlich sauber
Kurz vor Springbok gibt es jetzt ein riesiges Hotel
In Springbok haben wir nochmal getankt und eingekauft. Dort gibt es einen tollen Spar, sehr gut sortiert Ich hoffte, dass es mit Wurstwaren kein Problem beim Grenzübertritt geben würde und kaufte Salamisticks und Bacon Biltong.
Weiter ging es Richtung Grenze
Um 12.47 Uhr erreichten wir die Grenze, zuerst die südafrikanische Seite.
Dort wurden wir angehalten und es wurde uns mitgeteilt, dass wir in Büro 1 und 3 müssten. Also vor dem Bürokomplex geparkt. In Büro 1 gab es Stempel in die Pässe. Der Sinn von Büro 3 ist uns nicht ganz klar, der hat nur die Pässe angeschaut. Das wurde aber in Büro 1 auch gemacht.
Egal, nun ging es weiter über eine Brücke zur namibianischen Grenzkontrolle.
Hier wussten wir überhaupt nicht wie es läuft. Ich sah in einem Gebäude jede Menge Leute anstehen, also stellten wir uns hinten an. Ich fragte die Dame vor mir, was es hier gibt. Man bekam hier das Cross Border Charge Permit, das man für die Einreise benötigt. Quasi eine Straßennutzungsgebühr, die jeder zahlen muss. Also gewartet bis wir dran waren, 295 NAD gezahlt und das besagte Permit erhalten. Und nun
Ich fragte draußen eine Frau in Uniform, sie sah sich unsere Pässe an und stellte fest, dass wir noch gar keinen Einreisestempel hatten. Also in das allererste Gebäude. Dort mussten wir zwei ellenlange Einreiseformulare ausfüllen und bekamen unsere Einreisestempel. Nun sollten wir uns das Cross Border Charge Permit holen. Ich erklärte, das hätten wir schon. Oha, eigentlich hätten wir das gar nicht bekommen dürfen, da wir noch keinen Einreisestempel im Pass hatten.
Egal, wir waren nun offiziell fertig und durften fahren. Eine weitere Kontrolle fand nicht statt.
Willkommen in Namibia, es war nun 13.49 Uhr, der Grenzübertritt hatte also eine Stunde gedauert.
Kurz nach der Grenze haben wir nochmal voll getankt und sind dann die 11 km zum Felix Unite Provenance Camp gefahren.
Wir waren fix eingecheckt und bekamen Cabana 1. Zum Glück denn hier konnte man nicht vor den Cabanas parken und musste somit sein Gepäck dorthin schleppen. Dank Nr. 1 parkten wir quasi doch direkt davor
Es war wirklich schön hier, ein prima Zwischenhalt.
Wir machten uns auf und gingen zum Pool.
Während Klaus in der Sonne lag, ging ich zum Shop. Dort konnte man Wifi Packages kaufen, das versuchte ich, bekam aber auch mit Hilfe des netten Namibianers deutscher Abstammung keine Verbindung zustande. Der perfekt deutsch sprechende Mitarbeiter loggte mein Handy in den Admin-Zugang ein. So konnte ich wenigstens das Wetter checken und ein paar Meldungen los lassen. Wirklich sehr nett!
Später setzten wir uns auf die Terrasse vor unserer Cabana und beobachteten das Vogelleben hier
Ein Mousebird
Swallow tailed Bee-Eater
Abends gab es die Salamisticks, den megaleckeren Bacon Biltong und Sesamsemmeln