Polokwane - Mapungubwe Nationalpark West - Limpopo Forest Tented Camp


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3. Tag - 03.10.2013 - Donnerstag

Wetter: Sonnig, 29°C

Die Nacht war wider Erwarten gut, das Bett war so gefestigt, daß man nicht spürte, wenn der andere sich umdreht und die Bettwäsche war herrlich.

Leider gibt es hier keinen Jetlag, da wir keinen Zeitunterschied haben, also wachten wir erst um 7 Uhr auf.

Wir machten uns langsam fertig, packten unseren Krempel und fuhren ohne Frühstück los nach Polokwane.

Diesmal nahmen wir die Parallel-Strecke ohne Maut. In Polokwane, einer großen Stadt, sahen wir ein Hinweisschild auf die Mall of the North. Da könnte ein Supermarkt sein.

Tja, leider kam ein großer Kreisverkehr ohne weiteres Hinweisschild Also erstmal nach links. Wir fuhren weit raus, nix, also zurück. Dann haben wir einen Cash und Carry gesehen, ist das nicht ein Supermarkt? Also sind wir abgebogen und haben gefragt, nein, kein Supermarkt, seltsam

Ich habe noch nach der Mall of the North gefragt. Die sei außerhalb der Stadt, er winkte nach Osten und meinte rechts fahren und wieder rechts.

Wir entschieden uns, zurück zum Kreisverkehr zu fahren und dort nach Osten.

Auf dem Weg gab es viele kleine Läden und jede Menge Menschen liefen kreuz und quer über die Straße. Dann sahen wir einen Shop Rite, aber davor standen um den ganzen Block Schwarze Schlange, als ob es was umsonst gäbe.

Weiter nach Osten. Wir kamen in bessere Gebiete, also weiter. Endlich wieder ein Hinweisschild auf die Mall. Tatsächlich verlassen wir die Stadt.

Rechts sahen wir ein tolles Einkaufszentrum mit einem Spar, klasse, das wäre was. Leider konnte man nicht umdrehen. Und so ging es weiter, keine Möglichkeit zu wenden, mittlerweile erreichten wir tatsächlich die Mall of the North, aber der andere Markt gefiel uns besser.

Endlich konnten wir wenden. Zurück zum Spar, dort war ein eingezäunter Parkplatz mit einem weißen Wächter in Uniform

Trotzdem nahmen wir den vorbereiteten Rucksack, in dem alle unsere Wertsachen verstaut waren, mit rein. Kaum waren wir drin, wurden wir von einem Wachtl angesprochen, große Taschen wären nicht erlaubt. Ein Hinweis auf die Kamera und daß wir sie nicht im Wagen lassen wollen, genügte aber.

Nun arbeiteten wir unsere Einkaufsliste ab. Die Gemüseabteilung war fast leer, kein Knoblauch, nur 2 Gurken, die packten wir ein, 1 Sack Tomaten, packten wir ein. Salat, Kürbis, Zwiebeln und Kartoffeln, das war's. Die Fleischabteilung war dagegen gut bestückt. Aber wir hatten noch keine Kühlbox.

Die suchten wir als nächstes, neben den Kassen stand noch eine einzelne letzte Kühlbox, die war nun auch unsere. Dann Fleisch und Wurst gekauft, Kohle, Anzünder und Streichhölzer, Knoblauch minced, nachdem es keinen frischen gab, Knoblauchbutter, Gewürze, Essig, Öl, Getränke usw. Außerdem ein großer Sack Eis.

Dann packten wir alles ins Auto und es ging zum Liquorstore gleich daneben. Der Wächter hatte ein Auge auf unser Auto. Wein gab es im Supermarkt, also luden wir nur noch Bier ein, viel Bier

Auch dieses wurde ins Auto geladen, dem netten Wächter ein Trinkgeld gegeben und nun waren wir soweit, die Suche nach dem Supermarkt und die Einkaufsaktion hat uns zwei Stunden gekostet, auf nach Norden

Auf der R521 waren sehr viele Laster unterwegs, aber der Verkehr ließ immer mehr nach.







In Alldays tankten wir voll, denn im Mapungubwe NP gibt es keine Möglichkeit zu tanken und wir sind dort immerhin 4 Nächte. Beim tanken wurden wir übrigens gefragt, ob wir per Kreditkarte oder cash zahlen wollten. Unsere 200er wurden anstandslos akzeptiert.

Endspurt, allerdings wurde die Straße nun verdammt schlecht. Riesige Schlaglöcher, quer über die ganze Fahrbahn und das bei Tempo 100. Die ersten nahmen wir ungebremst mit. Leider brachte auch ausweichen null Erfolg, man fuhr nur von einem ins andere. Das hieß Tempo massiv drosseln

Endlich waren wir an der T-Junction Richtung Mapungubwe. Unterwegs sahen wir eine Art Schachtel auf der Straße, wir wendeten und schauten. Boah, ein unterer Teil einer Flasche mit bösen Zacken. Wir kickten es von der Straße.

Endlich kamen wir an, allerdings im Ostteil, denn dort mußte man einchecken, wenn man im Westteil übernachten will. Der Check In war schnell abgeschlossen und nun mußten wir bis zum Westteil zurück fahren. 35 km, die letzten 7 km bis zum Parkeingang waren übelstes Washboard.



Am Parkeingang mußten wir verschiedene Daten in ein Buch eintragen, teilweise war es wie ein Ratespiel und ich schrieb vom Vorgänger ab

Die Straße wurde nicht besser



Aber wir sahen gleich eine Gabelracke



Diese sah wiederum eine Fliege



Und hinterher



Kurz vorm Camp sahen wir einen kleinen Waran, der leider ein wenig zu schnell war.







Und dann sogar Zebramangusten, wir konnten unser Glück kaum fassen. Auch diese Bürschchen waren recht flott, das mit dem fotografieren muß ich noch üben.











Wir hatten Zelt Nr. 4 zugeteilt bekommen, das war gleich das erste neben dem behindertengerechten Zelt, dieses blieb leer.









Mehr Bilder vom Zelt gibt es hier

Wir schleppten unser Zeug rein, es war sauheiß. Wir ließen kurz die Türe auf und schon saß ein Affe, genauer gesagt eine grüne Meerkatze auf der Schwelle Uih, hier muß man aufpassen, sonst bekommt man ungebetene Gäste ins Zelt.







Da in unserem Kral noch kein Schatten war und es daher zu heiß war, um draußen zu sitzen, beschlossen wir noch eine Runde zu drehen. Die Türen waren hier nicht abzuschließen und auch wenn wir hier keinen Diebstahl fürchteten, haben wir doch unser Kofferschloß umfunktioniert.



Die Wege waren nicht markiert, also fuhren wir aufs Geradewohl. Ein paar Tierchen liefen uns über den Weg. Zuerst ein Wasserbock.





Ein Rotschnabel-Toko



Impalas



Zebras







Ein Gnu



Eine kleine Antilope, aber welche?









Zurück im Zelt habe ich den Butternut Kürbis vorbereitet und die Wammerl gewürzt.



Wir heizten an.





Natürlich unter scharfer Beobachtung



Der Grill war riesig, da bräuchten wir den ganzen Sack Briketts, damit der Rost, der nicht mehr weiter runter zu setzen war, a bißl Wärme abbekommt.

Wir behelfen uns mit unserem Rost und vier Büchsen



So bekamen wir genug Hitze für die Wammerl und ein bißl Speck. Der zweite Pack Wammerl blieb zu.

Leider dauerte der Kürbis ewig bis er weich war, so haben wir nur eine Portion gegessen und die andere wieder eingepackt. Außerdem gab es Toast mit Knoblauchbutter, lecker







Wir saßen noch lange draußen und lauschten den Geräuschen der Nacht, es war noch herrlich warm.



Der Kerzenschein lockte dieses schöne Tier an, wir hatten einiges zu tun, um sie davon abzuhalten in die Flamme zu fliegen





Um 22 Uhr gingen wir ins Bett. Nachts wurde es eiskalt im Zelt, garantiert würde man den Atem sehen, so kalt kam es mir vor. Aber die Decken waren mollig warm

Infos zum Limpopo Forest Tented Camp









1. Tag - 01.10.2013
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2. Tag - 02.10.2013
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3. Tag - 03.10.2013
Polokwane - Mapungubwe NP West


4. Tag - 04.10.2013
Fahrt Mapungubwe NP Ost


5. Tag - 05.10.2013
Mapungubwe NP Ost


6. Tag - 06.10.2013
Mapungubwe NP Ost


7. Tag - 07.10.2013
Fahrt Krüger NP - Sirheni Camp


8. Tag - 08.10.2013
Rund um Sirheni - Krüger NP


9. Tag - 09.10.2013
Krüger NP - Shimuwini Camp


10. Tag - 10.10.2013
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11. Tag - 11.10.2013
Rund um Shimuwini - Krüger NP


12. Tag - 12.10.2013
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13. Tag - 13.10.2013
Rund um Satara - Krüger NP


14. Tag - 14.10.2013
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15. Tag - 15.10.2013
Rund um Biyamiti - Krüger NP


16. Tag - 16.10.2013
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17. Tag - 17.10.2013
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18. Tag - 18.10.2013
St. Lucia


19. Tag - 19.10.2013
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20. Tag - 20.10.2013
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21. Tag - 21.10.2013
St. Lucia - Crocodile Centre


22. Tag - 22.10.2013
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23. Tag - 23.10.2013
Hluhluwe-iMfolozi-Park


24. Tag - 24.10.2013
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25. Tag - 25.10.2013
Fahrt Graskop - Zur alten Mine


26. Tag - 26.10.2013
Krüger NP


27. Tag - 27.10.2013
Krüger NP


28. Tag - 28.10.2013
Fahrt Johannesburg - Ritvlei Nature Reserve - Flug München